Eine private Frage:
Kommen Sie möglicherweise noch ab und zu zum Bücher lesen?
Und das sind dann noch nicht einmal Fachbücher, sondern Belletristik?

Dann können Sie das Gemeinschaftsprojekt von UMKEHR e.V. und FUSS e.V. folgendermaßen unterstützen:

  • Wenn Sie beim Lesen auf Texte stoßen, in denen es um das Gehen, Fahren, Sichfortbewegen ... und allen damit zusammenhängenden Lüsten und Problemen geht, dann schicken Sie uns bitte umgehend eine Kopie, ein Fax oder ein Mail mit der Textpassage und den erforderlichen bibliographischen ngaben, bevor Sie das morgen schon wieder vergessen haben.
  • Wenn Sie an diesem Projekt sogar längerfristig mitwirken möchten, nehmen Sie mit FUSS e.V. Kontakt auf.

"Schlagt nach bei Shakespeare", den haben wir nämlich noch nicht unter unseren Fundstellen. Aber z.B.: "Solang ich mich noch frisch auf meinen Beinen fühle, genügt mir dieser Knotenstock." ein echter Goethe. Es darf aber auch länger sein, moderner, frecher, lustiger oder auch beinhart.

Als kleines Dankeschön, schon jetzt ein Gedicht von Liselotte Rauner (aus: Straßengedichte. Anthologie, Hrsg. von Joachim Fuhrmann, München 1982, S. 126):

"Glück muß man haben"

Wenn wir uns beeilen
Sonntag morgens
können wir
wenn wir in keiner
Autoschlange steckenbleiben
schon mittags im Walde sein
Wenn wir eine Parklücke
gefunden haben
können wir
wenn nicht schon alle Stühle
besetzt sind
im Cafe´ Waldfrieden
wenn der Herr Ober
einen Kollegen schicken kann
noch schnell eine Tasse Kaffee trinken
Wenn wir uns damit beeilen
können wir
wenn wir nicht
in den Rückstau geraten
schon am Abend wieder
zu Hause sein.